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Die Entscheidung fiel erwartungsgemäß aus, da der EuGH bereits in seinem Grundsatzurteil vom 26.09.2013 entschieden hatte, dass eine Gesamtmargenermittlung, wie sie das deutsche Umsatzsteuerrecht vorsieht, sowie die Ausnahmen im B2B-Geschäft gegen EU-Recht verstoßen.

Die konkreten Auswirkungen der Entscheidung in Deutschland sind gegenwärtig noch nicht abschätzbar. Deutschland wird um eine Änderung des Umsatzsteuergesetzes nicht herum kommen. Die genaue Ausgestaltung durch den Gesetzgeber bleibt abzuwarten.
Die Erklärung der Gesamtmargenermittlung als unzulässig wird in Zukunft eine Einzelmargenermittlung erforderlich machen. Der BDO befürchtet, dass dies zu einem deutlich spürbaren Mehraufwand bei Reiseveranstaltern führen wird. Fraglich ist, wie eine Einzelmarge überhaupt ermittelt werden kann.
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