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Foto: Rothenburg Tourismus Service

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Rothenburg Tourismus Service

Marktplatz 2
91541 Rothenburg ob der Tauber
Deutschland

+49 9861 404-800
+49 9861 404-529
www.rothenburg-tourismus.de info@rothenburg.de Facebook
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Rothenburg Tourismus Service 

Romantik erleben
Hoch über dem Taubergrund thront Rothenburg ob der Tauber, das fränkische Jerusalem.
Erleben Sie lebendiges Mittelalter bei den jährlichen Pfingstfestspielen und Reichsstadttagen oder folgen Sie dem Nachtwächter bei seiner täglichen Runde durch die Altstadtgassen. Lassen Sie sich ebenfalls verzaubern von einem der ältesten deutschen Weihnachtsmärkte, dem Reiterlesmarkt.

Busparkplätze

- P1: Friedrich-Hörner-Weg, 91541 Rothenburg: 28 Busse, € 2,–/Stunde, kostenpflichtig täglich von 9–18 Uhr, WC vorhanden, Getränkeautomat, nächster Busparkplatz zur Altstadt.
- P2: Nördlinger Str., 91541 Rothenburg: 10 Busse, € 2,–, kostenpflichtig täglich von 9–18 Uhr, WC vorhanden, max. Belastbarkeit bis 7,5t.
- P3: Schweinsdorfer Str./Laiblestr., 91541 Rothenburg: 47 Parkplätze, € 2,–/Stunde, kostenpflichtig täglich von 9–18 Uhr, WC vorhanden.

Öffnungszeiten

Montag–Freitag: 9–17 Uhr
Samstag–Sonntag 10–17 Uhr (in der Hauptsaison)

Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote

Mittelalterliches Kriminalmuseum www.kriminalmuseum.eu
Deutsches Weihnachtsmuseum www.weihnachtsmuseum.de 
RothenburgMuseum www.rothenburgmuseum.de
St.-Jakobs-Kirche www.rothenburgtauber-evangelisch.de/tourismus
Historiengewölbe mit Staatsverlies www.meistertrunk.de
Grafikmuseum im Dürerhaus www.grafikmuseum-rothenburg.de
Kletterwald Rothenburg www.adventure-outdoor-team.de
Leyk Lotos Garten www.lotos-garten.de
Segway Touren Rothenburg www.seg-and-the-city.de/de/touren/rothenburg/

Hotels und zentrale Website

Hotel Rappen Rothenburg ob der Tauber www.hotel-rappen-rothenburg.com 
Akzent Hotel Schranne www.hotel-schranne.de 
Hotel Reichsküchenmeister www.reichskuechenmeister.com 
Tilman Riemenschneider www.tilman-riemenschneider.de

Das pittoreske Rothenburg ob der Tauber

Die Tauberstadt als Landschaftsgarten und im Fokus britischer Maler – in den Themenjahren „Pittoresk“ rückt sich Rothenburg in ein grünes Licht.
 
Ob bunte Blütenvielfalt oder grüner Übergang in die Natur – Gärten begeistern Besucher weltweit als Ruheort auf Reisen und als Blickfang für die Fotosammlung. Mit dem Lotos-Garten hat Rothenburg ob der Tauber einen Garten nach asiatischem Vorbild, in den Themenjahren stehen zudem Privatgärten für die Öffentlichkeit offen und Rothenburg als Landschaftsgarten im Fokus.
 
Die naturräumliche Topographie und Morphologie von Rothenburg ob der Tauber erfüllten Ende des 19. Jahrhunderts alle Kriterien des Pittoresken. Die Stadt wurde derart von englischen Künstlern (Architekten und Malern) rezipiert und schlägt über das Pittoreske eine Brücke in die Moderne. Im Rahmen von drei Themenjahren 2019 – 2021 soll dies anschaulich wieder vergegenwärtigt werden. Zentraler Punkt ist dabei Rothenburgs Einfluss auf die Gartenstadtbewegung in England. Die architektonische Gesamtwirkung und die Einbettung in die Landschaft, hoch über der Tauber, inspirierten um 1900 namhafte Architekten der englischen und deutschen Gartenstadtbewegung. Raymond Unwins Planungen für Hampstead Garden Suburb (Nord-London, 1906 ff.) und Richard Riemerschmids „Grüner Zipfel“ der ersten deutschen Gartenstadt Hellerau bei Dresden (1908 ff.) sind erkennbar von Rothenburg ob der Tauber beeinflusst.
 
Themenführung „Malerisches Rothenburg“
Auf der 1,5 stündigen Tour gehen Sie auf eine Entdeckungsreise in das Rothenburg des 19. Jahrhunderts. Verwunschene Ecken und scheinbar vergessene Winkel warten darauf, wiedererkannt zu werden.
Bei max. 15 Teilnehmern beläuft sich der Preis der Tour auf € 95,– und kann schriftlich über den Rothenburg Tourismus Service, E-Mail: info@rothenburg.de, gebucht werden.



Weitere Informationen zu unseren Themenjahren finden Sie in den Broschüren:
Das pittoreske Rothenburg 
Rothenburger Gartenparadiese

Veranstaltungen

Termin Veranstaltung weitere Informationen
7.3.20 – 31.12.21 Sonderausstellung „Pittoresk! Selbstbild-Fremdbild-Wiederaneignung“ im RothenburgMuseum
Anhand von Stichen, Gemälden und Fotografien sowie zahlreichen weiteren visuellen, aber auch hörbaren Zeugnissen veranschaulicht die Ausstellung den durchgreifenden Wahrnehmungswandel von Rothenburg ob der Tauber vom 18. bis in das 21. Jahrhundert. Dieser Wandel in der Wahrnehmung schlägt sich nieder in veränderten Blickrichtungen, Motiven und Bildausschnitten. Deutlich wird, wie ausgehend von der Malerei um 1900 ein Kanon an Bildmotiven nach und nach in Reproduktionen und später über die massenhafte Verbreitung von Ansichtskarten tendenziell verkitscht wird. All diese visuellen Zeugnisse haben das touristische Image mitgeprägt – ein Image, mit dem sich die Rothenburger heute zunehmend kritisch auseinandersetzen.

19.9.20 – 31.12.21 Sonderausstellung „Rothenburg in London – Einflüsse auf die Gartenstadtbewegung?“ im RothenburgMuseum
Bereits im Jahre 1906 diente Rothenburg als Vorbild zur Konzeption und zum Bau der Gartenstadt Hampstead nahe London. Von der Gesamtanlage bis zur Inneneinrichtung eines Hauses, sollte die Gartenstadt menschenwürdige Wohnbedingungen, als Reaktion auf die unwürdigen Lebensverhältnisse der Arbeiter in den Städten, in der Zeit der Industrialisierung entwickeln. Der englische Architekt Raymond Unwin wählte hierfür Rothenburg ob der Tauber als städtebauliches Vorbild. Raymond Unwin, Schüler von William Morris, übernahm in der Planung der Gartenstadt Hampstead Garden Suburb Architekturmotive wie Rothenburgs Türme, Dachformen, Arkaden, Treppenaufgänge und Fensterformen, aber auch die Anlage von Straßenzügen, Plätzen und städtischem Grün. Anhand von Plänen, Fotografien, Skizzen, Modellen und bisher unveröffentlichten Quellen wird diese Sonderausstellung erstmalig die Bedeutung Rothenburgs als architektonisches Vorbild sowohl für die Planung der Gartenstadt Hampstead Suburb als auch der Gartenstadt Hellerau bei Dresden aufzeigen. Die Rolle einer pittoresken Architektur und damit von Rothenburg ob der Tauber an der Schwelle zur Bauhaus-Moderne wird aus der Debatte namhafter Architekten wie Richard Riemerschmid, Camillo Sitte, Hermann Muthesius, Raymond Unwin, Ernst May, Barry Parker, Theodor Fischer und anderen rekonstruiert.

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